Ruinen
Neuschönburg / Schönburg (Hrad Nový Šumburk / Šumburk)
Aktuell vom 28.08.2022
Fitness-Anforderung
Besucherfrequenz
Der Eintritt ist kostenlos.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Dieses Ziel ist nicht barrierefrei.Die Parkmöglichkeiten sind ein Stück entfernt. Man muss ggf eine kleine Wanderung einplanen. Gutes Schuhwerk erforderlich.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Tiere sind hier erlaubt.Das Ausflugsziel bietet sich als Teil eines Radausflugs an.Für Babys / Kinderwagen nicht geeignetes Ausflugsziel.Für Kinder ab sechs Jahre empfohlen.
Schon von der Egertalstraße aus sieht man den Burgberg. Auf dem 541 Meter hohen Šumna befinden sich die Ruinen der Burg Neuschönburg. Der Aufstieg ist romantisch und ziemlich steil. Belohnt wird der Wanderer mit einem weiten Ausblick auf das Erzgebirge und die ehemaligen Vulkankegel Duppauer Gebirge (Doupovské hory)

Wahrscheinlich im Jahre 1431 entschloss sich Willhelm aus dem Hause Schönburg zur Gründung der Burg. Damals wohnte er mit seinem Bruder Aleš auf Perstein bei Klösterle. Offensichtlich fühlte er sich benachteiligt und so teilten die beiden den Besitz im Oktober 1431 untereinander auf. Bereits 1435 wurde die Burg von Willhelm fertig und bekam den Namen Neuschönburg. Das "Neu" unterschied sie von Burg Schönburg in Sachsen. Zur Zeit ihrer Entstehung wurde höchster Wert auf die Befestigung der Anlage und weniger auf ihre Wohnlichkeit gelegt.
Schon 1449 verkaufte Willhelm seinen Besitz an die Herren zu Ilburg, welche die Burg aber schon 1453 wieder verkaufen mussten, um ihre Schulden zu tilgen. Die neuen Besitzer bauten um und erneuerten. Dabei wurden die Wohnräume vergrößert. Trotzdem bekundete die Herrschaft zu Schönburg im 16. Jahrhundert nur geringes Interesse und schon wenige Jahrzehnte später fiel das Bauwerk einem Brand zum Ofper. Daraufhin blieb sie einsam und verlassen und fiel zu Beginn des 17. Jahrhunderts an Klösterle.

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