Russisches Kriegsdenkmal Nennigmühle

Aktuell vom 12.08.2016
Denkmal von der Straße aus gesehen

Denkmal von der Straße aus gesehen

Kurz vor dem Wernsdorfer Ortsteil Nennigmühle liegt etwas erhöht im Wald eine Gedenkstätte für die 96 sowjetischen Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges hier im Ort gestorben sind. 1947 wird an Stelle der Holzkreuze ein Obelisk aus Stein mit den Namen der Toten in russischer Sprache errichtet. Zu DDR-Zeiten wurde an dieser Stelle zum 8. Mai - dem Tag der Befreiung - gefeiert. Eine Erweiterung und Neugestaltung erfuhr das Mahnmal 1960.

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Bewertung & Meinungen

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  22.05.2016 - Siglinde Wagner
ES waren vor allem junge Sowjetbürger, die hier in den letzten Kriegsjahren zu Tode gekommen sind, darunter auch solche Kriegsgefangenen, die vorher medizinische Experimente über sich ergehen lassen mussten. Keinesfalls war Nenningmühle ein Erholungsort für Kriegsgefangene, wie eine Tafel an einem der denkmalgeschützen Häuser Glauben machen will, diese "Umdeutung" eines grausamen und menschenverachtenden Systems in einen Erholungsort für Kriegsgefangene finde ich empörend! Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Tafel durch eine ersetzt wird, die die Wahrheit enthält und somit dem Tod der vielen jungen Menschen gerecht wird.
  01.06.2013 - Heiko Brückner
Ich war auch schon dort. Ist nun schon einige Jahre her. Denke, dort in diesem Jahr mal hin zu fahren, um Familiengeschichte auf zu arbeiten. An den Historiker. Ich weiß noch einiges mehr.....Brueckner@gmx.de
  21.05.2009 - Günter Weigel
Es gehört zur deutschen Geschichte
nicht nur zur DDR-Geschichte.
Es ist ein internationales Denkmal.
Durchschnittliche Bewertung: 1.2  

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