Rund 80 Meter über dem Fluss Zschopau thront das Schloss Wolkenstein auf einem Felsvorsprung in der gleichnamigen Stadt. Im 13. Jahrhundert das erste Mal erwähnt, diente sie damals dem Schutz eines Handelsweges nach Böhmen und war Sitz der Herren von Waldenburg. Nach 1500 wurde sie zum Jagdschloss für Herzog Heinrich dem Frommen.
Sein Sohn August richtete sie sich als Wohnsitz ein, wobei er sie nach seiner Ernennung zum Kurfürsten von Sachsen nur noch als Nebenresidenz nutzte. Von nun an bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Schloss die meiste Zeit ungenutzt und verfiel. Schließlich wurde es ein Verwaltungszentrum mit Strafanstalt eingerichtet. Dazu kamen Wohnungen für die Beamten. Die Anstalt wurde 1951 geschlossen und noch bis in die neunziger Jahre nutzte man die Gebäude zum Wohnen. Mittlerweile befinden sich die Stadtbibliothek, ein Museum und die Gastwirtschaft "Zum Grenadier" - speisen wie zu Napoleons Zeiten - in den alten Mauern. Vor den Toren liegt im Sommer ein kleiner Kräutergarten. Und jedes Jahr um Himmelfahrt findet ein Burgfest statt mit Markttreiben und Ritterspielen.
Neben dem Schloss kann der Besucher auch den historischen Stadtkern von Wolkenstein betrachten, in die "Wolkensteiner Schweiz" mit hohen Felsen zur Zschopau wandern und andere Sehenswürdigkeiten der alten Bergstadt genießen.
Der Ziegenfelsen ist ein Aussichtspunkt in Schönbrunn an den Felsen direkt gegenüber vom Schloss.
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27.04.2009 - Celine Kunze Toll! Sehr toll!!!
16.12.2008 - Lucie Das Mittelalter-burgfest an jedem Männertag-Wochenende ist das Highlight schlechthin. Das ist wirklich etwas, was man nicht verpassen sollte. Sehr schöne Kulisse und super Ambiente. 4 Sterne dafür!
11.11.2008 - Fred Bei einem Besuch am 11.11.2008, so gegen 12.00 Uhr standen wir vor verschlossener Tür. Trotz der Öffnungszeiten. Auch ans Telefon ging keiner. Daher nicht empfehlenswert.
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