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Burg Rauenstein

Aktuell vom 28.10.2018
Der Eintritt ist kostenlos.Privatbesitz, kein Zutritt möglich.
Burg Rauenstein von der gegenüberliegenden Anhöhe

Burg Rauenstein von der gegenüberliegenden Anhöhe

Vermutlich schon um 1200 wurde die Burg Rauenstein (Ruwenstein) gegründet - erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1323. Sie liegt auf einer Höhenlage von ca. 420 Metern im Flöhatal. Errichtet wurde sie einst zum Schutz der hier vorbeiführenden Handelsstraße.

Zu Beginn besaßen die Herren von Schellenberg die Anlage. Später gehörte das Schloss den Herren von Riesenburg, dem Markgraf Wilhelm I. von Meißen, den Herren von Waldenburg, Hans von Güntherode, Kurfürst August, Christoph von Römer und vielen anderen. Nach 1949 bis 1998 wurde ein Kindererholungsheim eingerichtet. Heute befindet sich das Schloss in privater Hand der Familie von Herder, welche die letzten Besitzer der Burg waren. Von Lengefeld kommend führt eine Straße bis heran, per sehr engem ca. 40 Meter langem Tunnel unter den Gemäuern hindurch und ins Flöhatal. Dort lässt es sich außerdem angenehm wandern. Wer dann noch Lust auf mehr Natur verspürt, kann von da aus den Berg auf einer sich in Serpentinen windenden Straße hinauf bis fast nach Reifland fahren und dort zur

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Burghof

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Eintritt

Privatbesitz. Nicht öffentlich zugänglich.

Öffnungszeiten

Privatbesitz. Nicht öffentlich zugänglich.

Kontaktdaten & Wegbeschreibung

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Bewertung & Meinungen

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  26.01.2019 - Wolfgang
26.01.2019 Habe lebendige, prägende Erinnerungen an das damalige Kinderkurheim, in dem ich ca. 1962 mit zwölf Jahren, zusammen mit meinem Bruder, vier Wochen weilte. Zum Begrüßungsabend las ein Erzieher am Kaminfeuer im Foyer Erzgebirgssagen vor. Vor dem ersten Mittagessen durfte jedes Kurkind sein Lieblingsessen nennen. Ich wünschte mir Hefeklöße mit Pflaumen gefüllt. Gerade die gab es dann tatsächlich zum Mittag. Ich wollte es kaum glauben!Zur ersten Gutenachtgeschichte fragte der Erzieher, ob jemand ein Buch dabei hätte. Ich sagte ja, holte Mark Twain, Huckleberry Finn hervor. Daraus las er dann jeden Abend vor. Wir machten eine Waldwanderung am Bach. Dort schnitzten wir ein kleines Hammerwerk, das dann auch funktionierte. (Habe das als Vater später mit meinen Kindern "nachgebaut"). Was der Erzieher uns doch alles beibringen kann, dachte ich damals. Danach zu zweit, mein Bruder und ich, abgesondert, ja verlaufen, ging es uns wie Hänsel und Gretel, nur dass wir zwei Hänsel waren. Wir kamen zu spät zum Mittagessen, ungestraft. Beim Schuheputzen wachste einer der Jungen gleich die Schuhsohle mit ein, auch ungestraft. Der Fehler wurde mit Schmunzeln ausgewertet. Zum Abschied konnte sich jeder im Dorf ein Souvenir kaufen. Ich suchte mir einen Nachtwächter-Nussknacker aus. Ich stelle ihn noch heute zu Weihnachten auf und verbinde damit meine Erinnerungen an dieses schöne Schloß Rauenstein. Wenn es nun wieder in Familienbesitz ist, wird Herr von Herder hier aus den Kommentaren erahnen können, welch buntes Treiben 60 Jahre lang in seinen Mauern sich zutrug. Mein Respekt vor der Restaurierungsleistung und vielleicht ergibt sich ja mal ein Zutritt.
  11.11.2018 - Christine Fischer
Ich habe mich sehr gefreut, diese Seite gefunden zu haben. Auch ich war als 11jährige im Januar 1975 hier zur Kur. Am vorletzten Tag feierte ich meinen 12. Geburtstag. Ich gehörte schon zu den Großen und wir haben im Nebengebäude geschlafen. Es waren 2 nebeneinanderliegende Schlafräume mit einem Plumpsklo auf dem Flur. Morgens und Abends waren mindestens 3 Stullen Pflicht und mittags mussten wir noch Nachschlag essen. Zum 2. Frühstück gab es meistens Müsli, welches mir dann irgendwann auch schmeckte und dann gab es auch noch Kuchen zum Kaffee. Da musste man ja einfach zunehmen...die berühmte Bürstenmassage habe ich bis heute beibehalten. Die täglichen Wanderungen, z.B.zur Saidenbachtalsperre, waren anstrengend, aber sehr schön. Auch ich habe mich bei den unendlichen Geschichten der Erzieher voll gegruselt. Ich war vor einigen Jahren dort, leider kam ich nicht rein. Ich denke noch sehr oft an die schöne Zeit im Schloss zurück. Eure Christine, danrob@hotmail.de
  18.05.2016 - Heike Struwe
Ich war im September bis Oktober 1974 da zur Kurund habe dort am meinem 10 Geburtstag erfahren das mein Papa gestorben ist
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