Reichstädter Windmühle
Aktuell vom 01.03.2012
Windmühle im Sommer © Harald Weber

Windmühle im Sommer © Harald Weber

Am oberen Ende des Dorfes Reichstädt bei Dippoldiswalde im Osterzgebirge befindet sich das Wahrzeichen der Gemeinde: eine kleine Holländer-Windmühle. Sie wurde 1850 von einem Bauern errichtet und gilt als die kleinste und höchstgelegenste Windmühle des Erzgebirges. Bereits 35 Jahre nach der Erbauung wurde sie wieder stillgelegt. Den Erzählungen nach sollen vorbeikommende Pferde vor den Flügeln gescheut haben. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass sie nicht mehr benötigt wurde. Erst Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts bemühte man sich wieder um die Erhaltung des Denkmales, vorerst war dies jedoch nur von kurzer Dauer. 1983 schließlich konnte zum ersten Mal das Windmühlenfest gefeiert werden. Heute kümmert sich der Heimatverein um das weitere Bestehen. Ein Höhepunkt ist die jährliche Teilnahme am deutschen Mühlentag.
 

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