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Zámek Liběšice
Aktuell vom 30.12.2018
Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Privatbesitz, kein Zutritt möglich.
Fährt man die Straße von Litoměřice nach Úštěk so kommt man nach rund zwölf Kilometern nach Liběšice. In dem kleinen Ort befindet sich das gleichnamige Schloss aus den Jahren zwischen 1738 und 1752. Bereits 1282 wurde eine Festung im Ort erwähnt, seit 1319 bauten die Herren von Ronow selbige zur Burg aus. Nach Umbau zum Schloss entstand auch eine Schlosskapelle St. Alois und eine Orangerie. In der Zeit des Österreichischen Erbfolgekrieges gab es Plünderungen. Ferdinand Fürst Lobkowicz auf Enzowan erwarb dann 1838 die Gebiete Liběšice und Úštěk, verkaufte das Schloss schließlich 1871 an den Textilfabrikanten Josef Schroll. Der machte aus dem Renaissanceschloss seinen Familiensitz. Selbiger wurde nach 1945 enteignet und vertrieben. In den darauffolgenden Jahren waren hier griechische Kinder - Bürgerkriegsflüchtlinge - untergebracht, es folgte ein Heim für koreanische Kinder und ein Altersheim. Seit 1985 leben hier geistig gehinderte Kinder. Daher ist es heute auch nicht öffentlich zugänglich.
Das Schloss

Eintritt

Nicht zugänglich.

Öffnungszeiten

Nicht zugänglich.

Bewertungen

  05.05.2020 - christoph_beckers@web.de
Ich suche Informationen zu dem Thema: "Koreanische Kriegsweisenkinder 1952-1956 im Schloß" als Recherche / siehe auch Schloß Valec.... Schade, daß das Schloß nicht zu besichtigen ist,- wegen der derzeitigen Nutzung aber verständlich....
Durchschnittliche Bewertung: 2