Alte Mordgrube

Zugspitze
Aktuell vom 15.04.2011
links: Huthaus - rechts: Bethaus

links: Huthaus - rechts: Bethaus

Die erste schriftliche Erwähnung der "Mordgrube" wird auf das Jahr 1516 datiert. Sie wurde bis 1896 betrieben. Einst zählte sie zu den armen Gruben, und hatte wohl mit Wasserproblemen zu kämpfen, stand sogar 1804 unter Wasser. Doch um 1820 baute Christian Friedrich Brendel die Mordgrübner Wassersäulenmaschine. Dank dieser wurde die "Mordgrube" zu einer der reichsten dieser Gegend.

Heute findet man auf der alten Halde noch die ehemaligen Gebäude der Schachtanlage: unter anderem das Bethaus, das Huthaus oder die Bergschmiede. Im Treibehaus befindet sich das Ausflugslokal "Zugspitze". Kinder können sich auf einem Spielplatz mit Klettermöglichkeit, Schaukel und Rutsche austoben. Der Sommergarten mit Park und der nahegelegene Wald laden zum Spaziergang ein.

Zur Entstehung des Namens "Mordgrube" schreibt der Freiberger Chronist: "Anno 1350 soll sich zu Freybergk eine besondere klägliche Geschichte zugetragen haben, wegen Eingangs einer fürnemen Bergzeche zwischen Berthelsdorff und Erbißdorff, welche hernach die Mordgrube genennet worden. Denn weil damals das Bergwerck ... in vollem Flor und mit einer großen Menge Berghewer belegt gewesen, die in Feyertagen ihre gewisse Zusammenkünfte und ... Täntze bei den Zechenheusern gehalten, soll sichs ... begeben haben, daß an dem einen Orte, da ... ein öffentlicher Reihentantz geschehen, ein ... Priester mit der Monstrantz für über gegangen ..., wobey zwar der Glöckner ein gebräuchlich Zeichen mit Rührung des gewöhnlichen Glöckleins von sich gegeben. Weil aber unter den Tantzenden und Zusehern niemand solches in acht genommen, außer dem Spielmann oder Fiedler, welcher zum Tantze gefiedelt und sich auff das eine Knie niedergelassen, dem vermeintlichen heiligen Sacrament Ehre zu beweisen, soll sich alsobald die Erde eröffnet und die gantze anwesende Gesellschaft lebendig verschlungen haben, ohne gedachten Fiedler, der auff einem kleinen Hügel sich erhalten, bis man ihm zuhülffe kommen darauff der Hügel soll auch eingegangen sein, so daß man weder Täntzer noch Täntzerin mehr gesehen."

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Ausflugslokal, ehem. Treibehaus

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Öffnungszeiten

Gelände frei zugänglich, eventuell Öffnungszeiten Restaurant beachten, da Gelände umzäunt und mit Tor verschließbar. Private Bereiche respektieren (gekennzeichnet)

Restaurant:
Dienstag bis Freitag
11:30 Uhr - 14:00 Uhr
ab 17:00 Uhr

Samstag und Sonntag
ab 11:30 Uhr

Kontaktdaten & Wegbeschreibung

Anschrift
Ausflugslokal Zugspitze
An der Zugspitze 15
09618 Brand-Erbisdorf
Tel.: 037322 - 52398
Fax: 037322 - 52397
eMail: zugspitze-sachsen@gmx.de


Weiterführende Links
www.zugspitze-sachsen.de..


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