
ehemaliges Wasserhebehaus an der Mulde
Noch bevor man die Anlagen des Wasserhebehauses des Christbescherung
Erbstollns nahe Großvoigtsberg erreicht, sieht man von dichtem Gestrüpp umgeben ein altes Gebäude direkt an der Straße. Dies ist das
Huthaus, an welches sich unmittelbar
Pochwerk und Bergschmiede anschlossen. Es war das bedeutendste [/b]Taggebäude[/b] der Grube und beherbergte gleichzeitig die Verwaltung.
Schon 1745 wird an dieser Stelle ein
Pochwerk erwähnt, wenig später auch eine
Erzwäsche. Durch gute Erträge konnte man es sich Mitte des 19. Jahrhunderts leisten, ein größeres Haus mit Wohnungen und Konferenzzimmer zu errichten.
Das weiter am Weg an der Mulde liegende ehemalige
Wasserhebehaus wurde um 1788 errichtet und kostete damals 7900 Taler. Das Wasser wurde mittels Saugpumpen durch einen Schacht in einem am Hang geführten
Kunstgraben etwas mehr als 32 Meter hoch gehoben. Zusammen mit dem Wasser aus dem Dorfbach und einem künstlich angelegten Teich stand es als
Aufschlagwasser für das Rad der
Wasserkunst zur Verfügung.
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16.04.2011 - DB
Am Weg liegt nicht das Wasserhebehaus, sondern die Reste des Kahnhebehauses.
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