
Burg Scharfenstein
Hoch über dem Fluss Zschopau steht im engen Erzgebirgstal die Burg Scharfenstein hoch oben über dem gleichnamigen Ort. Erbaut wurde sie um 1250 von den Herren von Waldenburg, wobei die erste urkundliche Erwähnung als "Scharffenstein" erst Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgt. In ihrer wechselvollen Geschichte wird die Burg verpfändet, verkauft oder erhält auf einem anderen Wege einen neuen Besitzer. Die Herren von Waldenburg hielten das Anwesen bis 1445, dann folgten die Wettiner. 1472 übernahm Heinrich von Schönberg als Amtmann zu Schellenberg (heute: Augustusburg) die Herrschaft Scharfenstein. Kurze Zeit später wurde sie an Heinrich von Einsiedel verkauft. In dieser Familie verblieb sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Ein Brand zerstört 1921 die Burganlage, doch sie wird durch den Architekten Bodo Ebhardt nach historischen Vorbild wieder aufgebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges besetzt die Rote Armee die Gebäude und beschlagnahmt sämliche Einrichtung. Die Burg dient in der darauffolgenden Zeit erst als Schulungsstätte der SED, dann der Wismut AG, später als Heim für schwer erziehbare Jungen und dann bis zur Wende als Jugendheim. Heute ist sie im Besitz der Sächsischen Schlösserverwaltung und beherrbergt ein Weihnachts- und Spielzeugmuseum, Schauwerkstätten und eine Gaststätte. Außerdem kann man vom Burgturm weit übers Land blicken.
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08.08.2011 - eine Ausstellerin
Am 06.und 07.08.11 fanden auf der Burg die Handwerker- und Handarbeitstage statt. Auch ich durfte dort wieder meine Produkte zum Verkauf anbieten. Leider kommen immer weniger Händler und Künstler auf die Burg, was sich wiederum an der sinkenden Besucherzahl (trotz freiem Eintritt) zeigt. Nach meiner Meinung wird für diese zwei Tage viel zu wenig Werbung in der weiteren Umgebung der Burg gemacht, um Gästen die schönen Dinge, welche zur Ausstellung gezeigt werden, nahe zu bringen. Handzettel zu verteilen, wo der Ort fehlt, was soll das?
Sinkende Besucherzahlen sind wahrscheinlich auch darauf zurück zu führen, dass der steile Weg viele, vor allem ältere Menschen von einem Besuch abhält. Sind die Gäste endlich oben angekommen und möchten mal auf die Schnelle ein Wasser trinken oder ein Würstchen essen, weit gefehlt. Die Burggaststätte bietet zwar ihre Speisen und Getränke an, aber nicht jeder möchte und kann sich Gaststättenpreise leisten. Eine Oma mit drei Enkelkindern und auch weitere Gäste ließen in Gesprächen mit mir durchblicken, dass ihnen genau das gar nicht gefallen hat. Zu solch einer Veranstaltung gehört ein Stand mit Brüh- oder Bratwurst einfach dazu! Des Weiteren sollte dringend über die Möglichkeit zum Bau eines Parkplatzes oberhalb nachgedacht werden. Das gesamte Management ist hier gefragt, denn dann kommen ganz bestimmt wieder viel mehr Gäste auf die Burg.
Sehr vermisst wurde die Modenschau der letzten Jahre und das geschlossene Geschäft von Frau Geller war auch für viele Besucher nicht nachvollziehbar.
Trotz allem, die zwei Tage waren für mich erlebnisreich und sehr interessant. Vielen Dank an Herrn Grosser und das gesamte Team.

28.04.2011 - POLLOKON ULF IV
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27.03.2011 - ...
Ich finde diese Burg sehr schön die Ausstehlungen könnten aber besser sein trotzdem lohnt es sich die Burg zu besichtigen
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