Burg Scharfenstein
Aktuell vom 17.06.2016
Burg Scharfenstein

Burg Scharfenstein

Hoch über dem Fluss Zschopau steht im engen Erzgebirgstal die Burg Scharfenstein hoch oben über dem gleichnamigen Ort. Erbaut wurde sie um 1250 von den Herren von Waldenburg, wobei die erste urkundliche Erwähnung als "Scharffenstein" erst Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgt. In ihrer wechselvollen Geschichte wird die Burg verpfändet, verkauft oder erhält auf einem anderen Wege einen neuen Besitzer. Die Herren von Waldenburg hielten das Anwesen bis 1445, dann folgten die Wettiner. 1472 übernahm Heinrich von Schönberg als Amtmann zu Schellenberg (heute: Augustusburg) die Herrschaft Scharfenstein. Kurze Zeit später wurde sie an Heinrich von Einsiedel verkauft. In dieser Familie verblieb sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ein Brand zerstört 1921 die Burganlage, doch sie wird durch den Architekten Bodo Ebhardt nach historischen Vorbild wieder aufgebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges besetzt die Rote Armee die Gebäude und beschlagnahmt sämliche Einrichtung. Die Burg dient in der darauffolgenden Zeit erst als Schulungsstätte der SED, dann der Wismut AG, später als Heim für schwer erziehbare Jungen und dann bis zur Wende als Jugendheim. Heute ist sie im Besitz der Sächsischen Schlösserverwaltung und beherrbergt ein Weihnachts- und Spielzeugmuseum, Schauwerkstätten und eine Gaststätte. Außerdem kann man vom Burgturm weit übers Land blicken.
 
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