
Jubiläumsdenkmal
Rund um die tschechische Ortschaft Chlumec (Kulm) fanden im Laufe der Zeit viele Schlachten statt. Die Erste Schlacht bei Chlumec fand 1040 statt, als Kaiser Heinrich III. gegen den böhmischen Herzog Břetislav I. kämpfte und verlor. Am 18. Februar 1126 ereignete sich die Zweite Schlacht bei Chlumec: Diesmal besiegte Herzog Sobieslavs I. das Heer des Kaisers Lothar III. und des Herzogs Otto II. von Mähren. Am 29. und 30. August 1813 versuchten französische Truppen in den napoleonischen Kriegen den Durchbruch nach Böhmen, wurden allerdings von den verbündeten Truppen unter Friedrich Emil Ferdinand Heinrich von Kleist geschlagen. Die letzten großen Gefechte fanden hier im Zweiten Weltkrieg statt. Heute erinnern verschiedene Denkmale an diese vielen Schlachten. Fährt man westlich der Autobahn A17 über den Erzgebirgskamm nach Tschechien, kommt man direkt an einigen vorbei, so zum Beispiel das Jubiläumsdenkmal im Bild oben, welches 1913 einhundert Jahre nach den napolonischen Kämpfen errichtet wurde, ebenso wie am österreichischen Denkmal unten. Auch an der Straße zu finden ist das preußische Denkmal, direkt gegenüber vom österreichischen. Etwas abseits, aber durch einen Lehrpfad miteinander verbunden, finden sich ein französisches, ein russisches Denkmal und eine Kapelle.
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