In der Nähe von Chemnitz findet man das Wasserschloss Klaffenbach am Rande der gleichnamigen Ortschaft. Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert, nachdem der Annaberger Münzmeister Wolff Hünerkopf 1543 die einstmals zu dem Chemnitzer Kloster gehörigen Dörfer Klaffenbach, Burkhardtsdorf und Neukirchen vom sächsischen Kurfürsten erworben hatte.
Nach dem Tod des Münzmeisters verkauften seine Söhne die Anlage. Im Jahre 1615 erwarb sie estländische Edelmann Dietrich von Taube, dessen Nachfahren hier bis 1819 wohnten. Danach gelangte es in Besitz einen Kaufmanns aus Schneeberg, 1934 schließlich in den der Gemeinde Klaffenbach. Nun nutzte man es für den Reichsarbeitsdienst und als Jugendwerkhof für Mädchen - der Komplex verfiel nach und nach. Erst nach der Wende entschloss man sich zur Sanierung.
Besichtigen kann man den Schlosshof mit Wassergraben - gespeist durch den Lauf der Würschnitz - und die Innenräume.
* Bitte beachten Sie, dass Beiträge, die Werbung und Schimpfworte enthalten oder dem guten Geschmack widersprechen, gelöscht werden. Hinweis an den Leser: Die hier geäußerte Meinung muss nicht der der Redaktion von www.ins-erzgebirge.de entsprechen.