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Schweden
Aktuell vom 12.08.2016

Die Burg zu Skanör liegt so ziemlich im südwestlichsten Zipfel Schwedens auf einer Halbinsel südlich von Malmö und westlich von Trelleborg.

Dort, wo ehemals die Mauern standen, lädt eine Bank zum Verweilen ein und zum Blick auf den Strand. Im Burggraben kann man Frösche und Vögel beobachten. Auf der obenstehenden Zeichnung lässt sich erkennen, wie die Anlage früher wohl ausgesehen haben mag. Das mittlere Bild zeigt den Burghügel und ganz unten sieht man ein Stück der Gräben. Die Fischmärkte von Skanör und Falsterbo lockten zu vergangenen Zeiten sehr viele Menschen an und der König garantierte durch seine Vögte die Aufrechterhaltung von Recht und Gesetz. Gleichzeitig wurden Abgaben und Steuern fällig. So waren die Heringsmärkte im Mittelalter eine der wichtigsten Einkunftsquellen der dänischen Krone. Neben solch einem Marktplatz wurde circa 1225 die Burg errichtet. Archäologische Untersuchungen ergaben, dass sich an dieser Stelle früher Häuser befunden hatten. Bis 1420 stand die Burg und schützte den Markt. Ihre Gebäude bestanden hauptsächlich aus Holz und Fachwerk, ausgenommen das Hauptgebäude - dieses war aus Ziegeln und Lehm errichtet worden. Umgeben war die Anlage von einer Holzpalisade und zwei Wassergräben, von welchen man nur noch den Inneren sehen kann.
Ansicht im Mittelalter - Rechte bei den Autoren siehe Bild

Eintritt

frei zugänglich

Öffnungszeiten

frei zugänglich

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