bur
Hrad Střekov
Aktuell vom 26.01.2020
Hier muss Eintritt entrichtet werden.Im Winter kein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.
Auf einem steil über Elbe aufragenden monolithischen 100 m hohen Klingsteinfelsen nahe der Stadt Ústi nad Labem (Aussig an der Elbe) thront die Burg Schreckenstein. Die alten Mauern sind nur teilweise erhalten, doch auch zwischen den verfallenen Kammern ist viel zu entdecken. Belohnt wird der Besucher auch durch einen wunderbaren Ausblick. Für Verpflegung ist ebenfalls mit einem Restaurant bestens gesorgt.

König Johann von Luxemburg übergabb um 1316 das Gelände der Burg an einen reichen Prager Bürger damit dieser einer Grenzfestung errichte und die Zollgebühr der Flusspassage eintreibe. Die ersten schriftlichen Erwähnungen finden sich 1319, als der König dem Pesek von Střekov die Gemäuer als Lehen für Vasallentreue übergab. Bereits wenig später ging die Burg an das Geschlecht der Wartenberg aus Dečin. Um 1500 bauten die Herren Glaz von Altenhof die Festung im spätgotischen Stil um. Sie wechselte in der Folge noch mehrmals den Besitzer, 1563 zu Popel von Lobkowitz. Dieser erweiterte selbige. Der königliche Anspruch auf die alten Mauern erlosch 1601 und so blieb die Burg im persönlichen Besitz der Lobkowitzer bis in das Jahr 1948. Kriege zogen die Festung in Mitleidenschaft - im Dreißigjährigen Krieg wurde sie von Schweden vier mal geplündert und besetzt.

Ob ihrer malerischen Lage entdeckten auch Künstler die Burg für sich: Ludwig Richter schuf ein Gemälte "Überfahrt am Schreckenstein", aber auch Caspar David Friedrich sowie Ernst Gustav Doerell weilten hier. Richard Wagner diente sie als Vorlage für eine Oper "Tannhäuser" und auch Alexander von Humboldt besuchte die alten Mauern.

Eintritt

Erwachsene: 150 Kronen

Öffnungszeiten

April und Oktober:
Mittwoch bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Mai und September:
Dienstag bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Juni bis August:
Dienstag bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 18.00 Uhr



Anschrift

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Weiterführende Links

http://www.hradstrekov.cz
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Bewertungen

  01.07.2007 - Kurt Neis
Ich bin in Aussig geboren und habe die Burgruine Schreckenstein be-reits als Kind und auch später nach der 1946 erfolgten Vertrei-bung der Deutschen ab 1971 im Ab-stand von wenigen Jahren wenigen immer wieder besucht und kann je-dem nur empfehlen, dies zu tun. Leider ist der freie Zugang nicht mehr zu allen Bereichen der Burgru-ine gewährleistet. Der Ausblick auf das Elbetal bei Aussig ist überwältigend und man kann es mit dem Rheintal vergleichen. Also: Den Besuch nicht versäumen!
  01.09.2007 - Silva
Ich freue mich, das hier ne genaue Anfahrtsbeschreibung ist, danke. Beim nächsten Heimurlaub ist diese Burg ganz oben auf der To Do Liste.
  27.01.2010 - Kurt Riedel
Ich bin in Schreckenstein geboren. Die Burg habe ich nicht nur in meiner Kindheit besucht, sondern auch in den Jahren nach 1965 fast jedes Jahr.DerBesuch ist mehr als empfehlenswert.
Durchschnittliche Bewertung: 1_5  

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