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Burg Schreckenstein

Hrad Střekov
Aktuell vom 17.01.2014
Burg Schreckenstein

Burg Schreckenstein

Auf einem steil über Elbe aufragenden monolithischen 100 m hohen Klingsteinfelsen nahe der Stadt Ústi nad Labem (Aussig an der Elbe) thront die Burg Schreckenstein. Die alten Mauern sind nur teilweise erhalten, doch auch zwischen den verfallenen Kammern ist viel zu entdecken. Belohnt wird der Besucher auch durch einen wunderbaren Ausblick. Für Verpflegung ist ebenfalls mit einem Restaurant bestens gesorgt.

König Johann von Luxemburg übergabb um 1316 das Gelände der Burg an einen reichen Prager Bürger damit dieser einer Grenzfestung errichte und die Zollgebühr der Flusspassage eintreibe. Die ersten schriftlichen Erwähnungen finden sich 1319, als der König dem Pesek von Střekov die Gemäuer als Lehen für Vasallentreue übergab. Bereits wenig später ging die Burg an das Geschlecht der Wartenberg aus Dečin. Um 1500 bauten die Herren Glaz von Altenhof die Festung im spätgotischen Stil um. Sie wechselte in der Folge noch mehrmals den Besitzer, 1563 zu Popel von Lobkowitz. Dieser erweiterte selbige. Der königliche Anspruch auf die alten Mauern erlosch 1601 und so blieb die Burg im persönlichen Besitz der Lobkowitzer bis in das Jahr 1948. Kriege zogen die Festung in Mitleidenschaft - im Dreißigjährigen Krieg wurde sie von Schweden vier mal geplündert und besetzt.

Ob ihrer malerischen Lage entdeckten auch Künstler die Burg für sich: Ludwig Richter schuf ein Gemälte "Überfahrt am Schreckenstein", aber auch Caspar David Friedrich sowie Ernst Gustav Doerell weilten hier. Richard Wagner diente sie als Vorlage für eine Oper "Tannhäuser" und auch Alexander von Humboldt besuchte die alten Mauern.

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Tor im Burghof Tor im Burghof Bergfried und Terrasse

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Eintritt

Erwachsene: 75 Kronen
Ermäßigt: 55 Kronen

Öffnungszeiten

April und Oktober:
Mittwoch bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Mai und September:
Dienstag bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Juni bis August:
Dienstag bis Sonntag:
9.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Kontaktdaten & Wegbeschreibung

Veranstaltungstipps

Gastronomie & Übernachten

Bewertung & Meinungen

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  24.09.2019 - Petra Wohnsdorf
Ich musste diese Burg unbedingt besichtigen. Mein Vater wurde da geboren da sein Vater ein stätischer Mitarbeiter auf einem Friedhof inder Nähe war erzählte er viel von dort. Es war so toll und wir werden noch diesen Monat mit Eltern dort hin dann kann er seine Heimat sehen.
  13.09.2019 - Andreas Glock
Ach das ist ja interessant meine Mutter ist sogar in Schreckenstein geboren mein Opa war dort Friedhofsverwalter und wurde auch 1946 vertrieben. Ich konnte aber die Burg wenigstens wieder besuchen..
  14.10.2016 - Martin Aracon
Vor vielen Jahren hörte ich von der Feste Schreckenstein am Fusse der Elbe. Gleich nachdem ich von der scheußlichen Burg Wind bekam, überschlugen sich für mich etliche Fragen: Wie konnte die doch so malerische Festung ihren bösen Namen SCHRECKENSTEIN erhalten? War das Gemäuer so widerlich? Steht die Feste so schaurig an unheimlichen Orte? Entsprach die herzzerreißende Geschichte, über die sich selbst gemordete Burgfrau, der Wahrheit? Verübt sie noch heute unter jämmerlichstem Wehgeschrei ihren unheiligen Sprung? Wie kann es uns kalten herzlosen super realo-Smartphone-Besitzern nahe gebracht werden, das Schreckenstein lebt und noch viel schrecklichere Begebnisse aufweisen kann....? Z.B. den schrecklichen Stein auf dem des Gemäuer ruht... - -
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