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Vodní nádrž Přísečnice
Aktuell vom 25.01.2020
Der Eintritt ist kostenlos.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.Auch nachts kann man dieses Ziel besuchen.Dieses Ziel ist nicht barrierefrei.Die Parkmöglichkeiten sind ein Stück entfernt. Man muss ggf eine kleine Wanderung einplanen. Gutes Schuhwerk erforderlich.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Tiere sind hier erlaubt.Radfahren am Ausflugsziel ist möglich.
Dort, wo sich heute die große Fläche der Preßnitztalsperre erstreckt, befand sich früher die Freie Bergstadt Preßnitz (Přísečnice). 1970 wurde mit dem Bau des Dammes begonnen und auch weitere Dörfer wie Rusová (Reischdorf), Dolina (Dörnsdorf) und Kotlina (Köstelwald) geopfert. Schon im 14. Jahrhundert wurde der Ort Preßnitz das erste Mal urkundlich erwähnt. Bald wird Silbererz gefunden und die Stadt blüht auf und bekommt den Titel "Freie Bergstadt". Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wohnen hier rund 5500 Menschen, doch nach Ausweisung der deutschen Bevölkerung beginnt die Stadt zu verfallen. Es werden immer wieder Häuser abgerissen. Schon in den 60er Jahren wird zuerst die St. Nikolauskirche gesprengt, der Friedhof eingeebnet und dann auch die Stadtkirche Maria Himmelfahrt. Kurz vor der Flutung sprengt man auch das ca. 400 Jahre alte Schloss, den Schlosspark und den Rest der Häuser. 1975 entsteht an dieser Stelle die gleichnamige Talsperre. Der See wird von der Přísečnice(Preßnitz), dem Hamerský potok (Hammerlebach) und dem Požarní potok (Reischdorfer Bach) gespeist. Er dient der Trinkwasserversorgung der Orte im Egertal.
Blick vom Hassberg (Jelení Hora) auf den Stausee

Eintritt

Gewässer umzäunt

Öffnungszeiten

Besichtigung jederzeit möglich.

Bewertungen

  23.02.2013 - Martina Stierhof
Ich freue mich sehr über die Beschreibung zu Preßnitz. Meine Mutter, Gerda Roscher, wurde 1943 in Preßnitz geboren und ist aufgrund der Vertreibung nach Lohr am Main gezogen. Sie hatten in Preßnitz ein Porzellangeschäft. Auch ich würde mich über eine Infos dazu freuen. Gerne würde ich mal eine Ausstellung besuchen, die die Vertreibung dokumentiert. martina@stierhof.de
  17.09.2010 - Klaus Richter 09468 Geyer
Der Aufstieg ist allmählich und nicht steil. Schöner Wanderweg. Lohnenswerter Tagesausflug mit hervorragender Aussicht.
  23.10.2009 - Emil Flohr Fuchshohl 5, 61352 Ba
Ich bin ein Wanderer des Erzgebirges.Ihre Seiten sind für mich eine große Hilfe.Danke
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