ber
Aktuell vom 25.01.2020
Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Hier muss Eintritt entrichtet werden.Im Winter kein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt.Dieses Ziel ist nicht barrierefrei.Die Parkmöglichkeiten sind ein Stück entfernt. Man muss ggf eine kleine Wanderung einplanen. Gutes Schuhwerk erforderlich.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.
Dieser Stolln wurde gebraucht, um Grubenwasser aus dem Berg zu leiten. Erbaut wurde er von 1844 bis 1877. Ursprüngliche Pläne des Freiherr von Herder sahen einen "Tiefen Meißner Erbstollen" vor, welcher bis ins Elbtal nach Meißen reichen sollte, aus Kostengründen wurde dieses Projekt jedoch nicht durchgeführt. Begonnen wurde der Bau am Mundloch in Rothschönberg. Dazu wurden sieben Lichtlöcher als Hilfschächte angelegt, von denen aus man jeweils in beide Richtungen den Stollen vorantrieb. Bemerkenswert ist, dass alle Teilstücke am Ende perfekt zusammentrafen. Der Hauptstollen - also der staatlich finanzierte Teil - hat eine Länge von 13,9 km und verläuft zwischen Halsbrücke und Rothschönberg in einer Tiefe von bis zu 100 m. Wird der von den Gruben selbst finanzierte Teil mit hinzugezogen, ergeben sich 50,9 km. Das achte Lichtloch wurde erst später als die anderen angelegt, um die zu erwartenden Wassermassen aus dem Halsbrücker Revier besser ableiten zu können.

Probleme gab es beim Hochwasser von 1897, als durch heftige Wassermassen im Stollen ein Verbruch nahe Halsbrücke entstand. Es wurde eine Umleitungsstrecke angelegt. Ein weitaus stärkeres Hochwasser richtete 2002 noch einmal Schäden an.

Heutzutage kann man noch die Lichtlöcher acht, sieben und vier mit ihren Huthäusern und Anlagen besichtigen. An anderer Stelle sind noch Reste vorhanden, wie alte Halden. Interessant sind beispielsweise die bis elf Meter hohen Radstuben am vierten Lichtloch, die auch von innen begangen werden können.

Neben dem Hauptstollenmundloch gibt es nahe dem Ort Rothschönberg noch das Röschenmundloch. Das Wasser des Stollens wurde damit weiter unten aus dem Berg geführt, um die Wasserversorgung der Ortschaft nicht zu beeinträchtigen.
Überdachung der Radstube des Vierten Lichtloches Bergschmiede Achtes Lichtloch Viertes Lichtloch, Huthaus Mundloch bei Rothschönberg Radstube am vierten Lichtloch Siebtes Lichtloch Sechstes Lichtloch Huthaus am siebten Lichtloch Siebtes Lichtloch, Blick in das Erdinnere Am Mundloch Am sechsten Lichtloch Am sechsten Lichtloch Sechstes Lichtloch Blick in den Schacht am Vierten Lichtloch Am Siebten Lichtloch

Öffnungszeiten

Viertes Lichtloch:
Tag der offenen Schauanlagen und Tag des offenen Denkmals sonst nach Terminabsprache. (viertes_lichtloch@yahoo.de)

Siebentes Lichtloch:
Tag des Bergmanns und Tag der offenen Schauanlagen
Anfragen zu Führungen: Tel. 03731 / 21 22 25

Anschrift

Tel.: 03731 - 212225
eMail: viertes_lichtloch@yahoo.de


Weiterführende Links

http://www.viertes-lichtloch.de
http://siebentes-lichtloch.de/
Karte laden

Bewertungen

  14.09.2010 - Andreas Uhlmann
In Rotschönberg gibs noch andere Objekte zu besichtigen,zb:Kirche,Schloß
Durchschnittliche Bewertung: 1