Aktuell vom 02.05.2014
Der Eintritt ist kostenlos.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt.Dieses Ziel ist barrierefrei.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.
Der mächtige Steinbau der St. Annenkirche erhebt sich hoch über dem Markt von Annaberg. Mit den reichen Silberfunden im 15./16. Jahrhundert wurde die Stadt zu einer der bedeutensten Städte im Erzgebirge. Durch Gelder aus dem Bergbau, dem Sächsischen Fürstenhofes und durch Ablaßgelder wurde der Bau dieser großen spätgotischen Hallenkirche finanziert. Der heilige Anna (St. Annen) - auch Namensgeberin der Bergstadt - widmete man das Gotteshaus, welches ursprünglich als katholisch errichtet, dann 1539 aber evangelisch-lutherisch wurde.
Mit ihrem Bau wurde 1499 begonnen und nach 26jähriger Bauzeit war die Kirche vollendet. Baumeister wie Conrad Pflüger, Peter Ulrich und Jacob Haylmann waren an diesem Werk beteiligt. Den Innenraum gestalteten Bildhauer Adolf (Hans?) Daucher mit einem Steinbildwerk aus Marmor und Kalkstein, Maler Hans Hesse und andere. Von letzterem Künstler stammen die weit über Sachsen hinaus bekannten Bergbaugemälde auf der Rückseite des Bergaltars.
Vom Rundgang auf rund 36 Metern Höhe am insgesamt ca. 78 Meter hohen Kirchturm bietet sich ein weiter Blick über die Stadt und das Umland.
Blick auf Annaberg und die Kirche Portal der Kirche

Eintritt

frei

Führungsteilnahme:
Erwachsene: 3.00 Euro
Schüler: 2.00 Euro

Öffnungszeiten

Montag - Samstag
(Mai bis Dezember)
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Montag - Samstag
(Januar bis April)
10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

sonntags und an
kirchlichen Feiertagen
(Mai bis Dezember)
12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

sonntags und an
kirchlichen Feiertagen
(von Januar bis April)
12.00 Uhr bis 16.00 Uhr



Zum Tag des offenen Denkmals geöffnet.
Anschrift
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz
Kleine Kirchgasse 23
09456 Annaberg-Buchholz
Tel.: 03733 - 23190
Fax: 03733 - 288577
eMail: info@annenkirche.de


Bewertungen

  05.10.2014 - Joachim Siedel
Ich muss meine Bewertung, am 13.03.2010 irrtümlicherweise mit nur einem Stern von mir versehen, hier unbedingt korrigieren auf "mehr als empfehlenswert", ja sogar eine Reise wert. Wenn man sich nach den Kriterien z.B. des Michelin Reiseführers richtet.
  13.03.2010 - Joachim Siedel; mailto:ej.siedel
Es ist einfach überwältigend, wenn man von aussen, von wo die Kirche nicht sonderlich attraktiv, ja möglicherweise sogar für manchen abweisend wirkt (fast wie eine militärische Befestigungsanlage, errichtet mit groben Steinen), in ihr Inneres gelangt. Dort fühlt man sich verzückt unversehens wie in eine andere Welt, ja fast in ein (architektonisches und gestalterisches) Paradies versetzt - wie z.B. ich und meine Frau es sonst nirgendwo anders in dieser - eigentlich schlichten - Pracht gesehen haben. Eigentlich damit die schönste Kirche, die ich kenne.

Bitte fügen Sie deshalb dieser Web-Seite auch Bilder vom Inneren der Kirche bei - insbesondere der wunderbaren Decke.

Viele Grüsse,

Joachim Siedel
(mit meinem Vorfahren Ambrosius Seidel/Sidelius, geb. ca. 1534 in/bei Annaberg als Sohn des Müllers "vor der Stadt" Matthes Seidel, gest. 1613 als Pfarrer in Kölleda, Thüringen.
  24.05.2008 - Helmar
Eine der schönsten Kirchen in Deutschland!
  02.10.2006 - Gast
Sehr schöne Kirche, ist einen besuch wert
  02.05.2006 - Ines Martin
.. ich bin immer wieder gern in dieser Kirche - wenn es ganz still ist und kaum noch ein Mensch da ist...
  08.01.2006 - Schicker
Wer mehr über den Schöpfer des Bergaltars in der Annaberger Annen-Kirche, Hans Hesse, wissen möchte, der suche folgenden Link auf:

http://www.erzgebirgs-treff.de/Dicknischl/Hans_Hesse/hans_hesse.html
  08.01.2006 - Schicker
Und kritische Texte über Annaberg und Annaberger Persönlichkeiten (Adam Ries, Christian Felix Weisse, Heinrich Köselitz (alias Peter Gast), Carlfriedrich Claus oder auch über das Erzgebirgsoriginal Arthur Schramm lesen Sie bitte unter www.erzgebirgs-treff.de
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