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Schloss Freudenstein

Aktuell vom 26.01.2020
Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Hier muss Eintritt entrichtet werden.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt.Dieses Ziel ist barrierefrei.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Keine Tiere erlaubt.
Schloss Freundenstein - August 2009 - Blick vom Petriturm

Schloss Freundenstein - August 2009 - Blick vom Petriturm

Lang haben die Sanierungsarbeiten gedauert, doch nun erstrahlt das Schloss in neuem Glanz. Einen Blick auf die alten Mauern vor Beginn der Arbeiten zeigt das Foto weiter unten
Mit Beginn ergiebiger Silberfunde wurde zum Schutz des Bergbaus im 12. Jahrhundert unter Markgraf Otto dem Reichen die Freiberger Burg mit Wehrfunktion errichtet. Noch heute sieht man den Graben, der die Anlage des Schlosses .
von der Stadt trennt. Bis in das 16. Jahrhundert wurde die alte Anlage immer wieder umgebaut. Es entstand ein großer Renaissancebau mit dem Namen "Freudenstein". Chronisten jener Zeit erzählen von der glücklichen Ehe zwischen Herzog Heinrich und seiner Frau Katharina von Mecklenburg, daher mag vielleicht auch dieser 1525 erstmals erwähnte Name des Schlosses stammen. Seine Söhne Moritz und August wurden hier geboren. Herzog Heinrich ließ durch den Landesbaumeister Caspar Voigt von Wierandt Umbauten vornehmen, die Arbeiten wurden allerdings durch seinen gewaltsamen Tod unterbrochen und später durch seinen Bruder August I fortgesetzt. Teilweise wurde die alte Anlage bis auf die Grundmauern abgebrochen. In Planung war sogar ein Schlossgarten, doch dieses Projekt scheiterte an den fehlenden Mitteln. So gehörten zu der Anlage Getreidespeicher, ein Amtshaus mit Schlossturm (Gefängnis), Stallungen und Wirtschaftsgebäude. Erhalten sind von diesen nur Mauerreste des Amtshauses und der Turm. In Freiberg hielt sich der kurfürstliche Hof auf zu Jagden und bei Durchreisen. Außerdem wurden Familienmitglieder der Wettiner im Dom der Bergstadt begraben. Berühmte Persönlichkeiten wohnten und verweilten im Schloss - Zar Peter der Große studierte das Freiberger Berg- und Hüttenwesen, Friedrich IV., König von Dänemark und Norwegen, Karl August, Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach und Leopold, Erzherzog von Österreich. Jedoch war der Erhalt der Anlage kostspielig und während der Schlesischen Kriege (1740-1763) beschloss man, Inventar auszulagern. Die Schlacht bei Freiberg 1762 mit Sieg der Preußen führte schließlich zum Ruin. Damals verbrachten mehr als 3000 Gefangene den Winter im Schloss. Die Bedingungen waren wohl so katastrophal, dass Teile der Holzarchitektur zum Heizen verwendet wurden. Später nutzte man die Gebäude als Speicher und sie verfielen. Zwischen 1980 und 1990 begann man mit Erhaltungsmaßnahmen, 1993 wechselte es vom Besitz der Bergstadt in den Besitz des Landes, 2001 wurde es schließlich an die Schloss Freudenstein Projekt GmbH verkauft. Seit Beginn des Jahres 2005 entsteht Stück für Stück wieder eine sehenswerte Anlage. Die Eröffnung fand 2008 statt, dann mit der weltgrößten Mineraliensammlung als Besuchermagnet. Das neugestaltete Innere des Schlosses kurz vor der Eröffnung sehen Sie auf folgenden Bildern: Bild zwei - die ehemalige Küche mit echtem erhaltenen Ruß an der Decke - hier werden später Mineralien ausgestellt. Bild drei - der Vortragsraum im Keller. Bild vier: Der Eingangsbereich. Bild fünf - Impression aus dem Bergarchiv - Treppenaufgang. Ebenso stammen die beiden letzten Bilder aus dem renovierten Gebäude. Freiberg hat aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie den Dom, die Altstadt, die Mineralogische Sammlung der Bergakademie, Bergwerke und Museen.
                                                                                                                                                        

weitere Bilder

Neu gestaltete Innenräume

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Eintritt

Normalpreis: 8.00 Euro
ermäßigt: 4.00 Euro

Gruppen ab 10 Personen: je 6.50 Euro
Ermäßigung:
Einen ermäßigten Eintrittspreis zahlen: Schwerbehinderte, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Studenten

Eintritt frei
Kinder bis 6 Jahre, Inhaber des Sächsischen Landesfamilienpasses und Studierende der TU Bergakademie Freiberg zahlen keinen Eintritt. (Zutritt für Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen.)

Sichern Sie sich Ihr Ticket im Vorverkauf.

Sie erwerben eine zeitgebundene Karte, welche zum Eintritt während einer bestimmten Stunde ihrer Wahl berechtigt.


* Wochen- und Jahrestickets werden mit Ausstellungsbeginn am Ticket-Schalter in Schloss Freudenstein erhältlich sein.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 18 Uhr

Kontaktdaten & Wegbeschreibung

Anschrift
Tourist Information
Burgstraße 1
09599 Freiberg
Tel.: 03731 - 4195190
Fax: 03731 - 4195199
eMail: tourist-info@freiberg-service.de


Weiterführende Links
http://www.schloss-freudenstein.net
http://www.tu-freiberg.de
http://www.freiberg.de


Ziele in der Umgebung

(für mehr Informationen zum Ziel auf das Symbol klicken)
Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA, Imagery © Mapbox

Veranstaltungstipps

Gastronomie & Übernachten

Bewertung & Meinungen

Schreiben Sie uns und den anderen Nutzern Ihre Meinung, Erfahrungen und Bewertung zu dieser Sehenswürdigkeit! *

  09.04.2011 - Werner und Anni Salomo aus Kamen
Wir haben heute das erste Mal die Terra Mineralia besucht. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein. Überwältigende Eindrücke, hervorragende Präsentation und sehr angenehmes Fluidum überall. Aber auch die Stadt Freiberg ist eine Reise wert. Wir geben unsere Eindrücke sehr gern weiter.
  06.03.2011 - Wolf Hupe
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Internetseite zu Terra Mineralia im letzten Abschnitt ist ein Fehler unterlaufen: es muß doch heißen "Freiberg" und nicht "Freiburg",das liegt doch im Schwarzwald!
Hat denn das niemand bemerkt?
mit freundlichen Grüßen
Wolf Hupe

Kommentar: Deswegen müssen Sie diese Seite doch nicht mit "verbesserungswürdig" bewerten, der Fehler steht auf http://www.schloss-freudenstein.net/terra-mineralia und hat mit dieser Internetpräsentation rein gar nichts zu tun.
  19.07.2009 - Lisa Drude
Mein Freund Jürgen, macht zZ Reha in Chemnitz,und sich auf den Weg in Ihre schöne Stadt,wo er lobesvoll von der unglaublich schönen Mineralsammlung erzählte!! auf jeden Fall die Empfehlung an mich; unbedingt einen Besuch in ihrer Stadt zu machen!!
  25.02.2009 - Brigitte und Klaus-Michael Conra
Gern empfehlen wir den Gästen unseres Hotel Conrad in Nassau diese neue Attraktion Freibergs.
Zweimal waren wir selbst schon Gäste der Ausstellung und sind hellauf begeistert.
Wir warten dringend auf die Möglichkeit Freikarten kaufen und unseren Gästen übergeben zu können.
  18.01.2009 - Helmut Krause
Ich hatte schon mal zur DDR Zeiten die gelegenheit die Mineralien in kleinem Rahmen Bewundern zu dürfen.
Aber was heute gezeigt wird ist gewaltig und das sollte keiner sich entgehen lassen.
  18.12.2008 - nadine löwe
es war hässlich das schloß früher das sah ja abartig aus , ich bin froh das es renoviert wurde
  31.10.2008 - hallo
hallo wie gehts es ihnen ??? mir gut!!! und tschüüüüüs
  13.10.2008 - Lapislazuli
da der Termin der Eröffnung immer näher rückt kann man sich nun bald endlich nicht mehr nur an den leeren Räumen sondern auch an den ausgestellten Gesteinen und Mineralstufen erfreuen.

Die Frage nach dem Sinn der Sanierung lässt sich einfach mit der architektonischen Umgestaltung im Inneren und der Sanierung der größten Teils angefaulten und nicht mehr tragfähigen Böden erklären. Die äußere Sanierung war in vielen Bereichen eh überfällig und hat neben kosmetischen auch Denkmal schützende Aufgaben.

p.s.:
C.D. bevor man solche dinge raus posaunt sollte man sich kundig machen, der Jugendclub erhielt sein Absage bereits 2001 bei der übernahme durch die Schloss-Freudenstein-Projekt GmbH die u.A. ein Hotel im Schloss einrichten wollte. Das Schloss war zu dem Zeitpunkt bereits kein Eigentum der Stadt mehr und der Jugendclub nur noch bis zum geplanten Baubeginn geduldet. Es gibt übrigens 2 weitere Jugendtreffs, die in nicht mal 5 min zu Fuß erreicht werden können.
  06.10.2008 - Maria S.
Das Schloß ist wunderbar da kann man nichts sagen. Würde mir trotzdem wünschen das die Stadt auch mal an die Jugend denk. Die Schulen und Kindergärten brauchen auch Geld für reperaturen und so. Aber naja bald heißt es Freiberg wird immer älter.
  05.06.2008 - C.D.
und den jugendclub den es seit anfang der 70er gab erwähnt wieder keiner... auch nicht das die jugendlichen einfach aus selbigen rausgeschmissen wurden, ohne irgendeinen ersatz! und das alles nur wegen ein paar steinen, die eh nur rentner in unsere ohnehin schon von selbigen dominierte stadt locken! schön, wenn sich eine stadt derart um ihre jugend "kümmert", wo diese doch eigentlich die zukunft ist. kein wunder, das alle jungen leute nach und nach abwandern... da ändert auch das so hochgelobte, neue schloss nichts dran!
  26.04.2008 - Horst Holze
Erstaunlich, was aus diesem ehemaligen Schandfleck Freibergs geworden ist. Ein echtes Vorzeigeobjekt,- Gratulation !
  11.04.2008 - R. Steinert
ein Aufschrei geht durch die Stadt! Die Stadträte haben beschlossen(13 dafür - 11 dagegen - 3 Enthaltungen, den Schloßplatz umzubenennen, ohne auch nur im Geringsten die Meinung der Stadtbevölkerung zu erfragen!
  25.03.2008 - R.Steinert
Nun ist noch Gastronomie hinzugekommen - Genuss im Schloß -
hat am Ostersonnabend seine Räume uns Säle eröffnet, man muß es erlebt haben!
  18.01.2008 - anonym
Ein Kleinod im neu entstehenden
Landkreis Mittelsachsen.Die neu
entstehende Mineraliensammlung
wird ein Besuchermagnet!
  28.12.2007 - anonym
Jetzt, so neu saniert sieht das Schloss wunderschön aus!
  06.07.2007 - Tobias Hirsch
Man sollte mehr Informationen zur Geschichte des Schlosses bringen, denn diese sind im Internet schwer zu finden. Die Wegbeschreibung ist aber gut.
  02.07.2007 - anonym
Ich findes das Schloss sehr schön, auch dass es saniert wird, aber warum eigentlich?
  19.03.2007 - Info erbeten
Jürgen Dietrich
Anton-Saefkow-Platz 13/06

10369 Berlin

Ich würde die Sehenswürdigkeit gerne besichtigen. Bin aber Rollstuhlfahrer. Können Sie sie empfehlen?

Kommentar: Momentan wird gebaut und es kann nicht besichtigt werden, nur von außen.
  02.11.2006 - Ko
Anfahrt für NichtChemnitzer über die A4 Abfahrt Siebenlehn und dann die B 101 nach Freiberg.
Bauende soll Ende 2007/ Anfang 2008 sein und dann wird Freudenstein neben dem Bergarchiv die größte Mineraliensammlung der Welt beherbergen.
  31.10.2006 - anonym
Die beiden Fürsten Moritz und August waren die Söhne von Heinrich den Frommen und wurden hier geboren.Der spätere Kurfürst Moritz ganz kurz gesagt bekann vor seinem gewaltsamen Tod 1553 mit dem Umbau den sein Bruder August 1565 fortsetzte.Ich darf wohl bitten was Ihr hier schreibt.Wie sollen sie im eigenen Elternhaus ls Gäste verweilen

Kommentar: Hmm, da steht nirgends, dass sie das als Gäste verweilten. Da wurde wohl der Text missverstanden.
  11.07.2006 - anonym
this Schloss is very sehenswert, because it's very viel zu sehen.
(~:
Durchschnittliche Bewertung: 1.8  

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