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Aktuell vom 26.01.2020
Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Hier muss Eintritt entrichtet werden.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Dieses Ziel ist barrierefrei.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Keine Tiere erlaubt.
Lang haben die Sanierungsarbeiten gedauert, doch nun erstrahlt das Schloss in neuem Glanz. Einen Blick auf die alten Mauern vor Beginn der Arbeiten zeigen alte Fotos in der Galerie weiter unten
Mit Beginn ergiebiger Silberfunde wurde zum Schutz des Bergbaus im 12. Jahrhundert unter Markgraf Otto dem Reichen die Freiberger Burg mit Wehrfunktion errichtet. Noch heute sieht man den Graben, der die Anlage des Schlosses von der Stadt trennt. Bis in das 16. Jahrhundert wurde die alte Anlage immer wieder umgebaut. Es entstand ein großer Renaissancebau mit dem Namen "Freudenstein". Chronisten jener Zeit erzählen von der glücklichen Ehe zwischen Herzog Heinrich und seiner Frau Katharina von Mecklenburg, daher mag vielleicht auch dieser 1525 erstmals erwähnte Name des Schlosses stammen. Seine Söhne Moritz und August wurden hier geboren. Herzog Heinrich ließ durch den Landesbaumeister Caspar Voigt von Wierandt Umbauten vornehmen, die Arbeiten wurden allerdings durch seinen gewaltsamen Tod unterbrochen und später durch seinen Bruder August I fortgesetzt. Teilweise wurde die alte Anlage bis auf die Grundmauern abgebrochen. In Planung war sogar ein Schlossgarten, doch dieses Projekt scheiterte an den fehlenden Mitteln. So gehörten zu der Anlage Getreidespeicher, ein Amtshaus mit Schlossturm (Gefängnis), Stallungen und Wirtschaftsgebäude. Erhalten sind von diesen nur Mauerreste des Amtshauses und der Turm.
In Freiberg hielt sich der kurfürstliche Hof auf zu Jagden und bei Durchreisen. Außerdem wurden Familienmitglieder der Wettiner im Dom der Bergstadt begraben. Berühmte Persönlichkeiten wohnten und verweilten im Schloss - Zar Peter der Große studierte das Freiberger Berg- und Hüttenwesen, Friedrich IV., König von Dänemark und Norwegen, Karl August, Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach und Leopold, Erzherzog von Österreich. Jedoch war der Erhalt der Anlage kostspielig und während der Schlesischen Kriege (1740-1763) beschloss man, Inventar auszulagern. Die Schlacht bei Freiberg 1762 mit Sieg der Preußen führte schließlich zum Ruin. Damals verbrachten mehr als 3000 Gefangene den Winter im Schloss. Die Bedingungen waren wohl so katastrophal, dass Teile der Holzarchitektur zum Heizen verwendet wurden. Später nutzte man die Gebäude als Speicher und sie verfielen. Zwischen 1980 und 1990 begann man mit Erhaltungsmaßnahmen, 1993 wechselte es vom Besitz der Bergstadt in den Besitz des Landes, 2001 wurde es schließlich an die Schloss Freudenstein Projekt GmbH verkauft. Seit Beginn des Jahres 2005 entstand Stück für Stück wieder eine sehenswerte Anlage. Die Eröffnung fand 2008 statt, dann mit der weltgrößten Mineraliensammlung als Besuchermagnet. Das neugestaltete Innere des Schlosses kurz vor der Eröffnung sehen Sie auf einigen Bildern in der Galerie: Bild zwei - die ehemalige Küche mit echtem erhaltenen Ruß an der Decke - hier werden später Mineralien ausgestellt. Bild drei - der Vortragsraum im Keller. Bild vier: Der Eingangsbereich. Bild fünf - Impression aus dem Bergarchiv - Treppenaufgang. Ebenso stammen die beiden letzten Bilder aus dem renovierten Gebäude.
Freiberg hat aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie den Dom, die Altstadt, die Mineralogische Sammlung der Bergakademie, Bergwerke und Museen.
                                                                                                                                                        

Eintritt

Normalpreis: 8.00 Euro
ermäßigt: 4.00 Euro

Gruppen ab 10 Personen: je 6.50 Euro
Ermäßigung:
Einen ermäßigten Eintrittspreis zahlen: Schwerbehinderte, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Studenten

Eintritt frei
Kinder bis 6 Jahre, Inhaber des Sächsischen Landesfamilienpasses und Studierende der TU Bergakademie Freiberg zahlen keinen Eintritt. (Zutritt für Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen.)

Sichern Sie sich Ihr Ticket im Vorverkauf.

Sie erwerben eine zeitgebundene Karte, welche zum Eintritt während einer bestimmten Stunde ihrer Wahl berechtigt.


* Wochen- und Jahrestickets werden mit Ausstellungsbeginn am Ticket-Schalter in Schloss Freudenstein erhältlich sein.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 18 Uhr

Anschrift

Tourist Information
Burgstraße 1
09599 Freiberg
Tel.: 03731 - 4195190
Fax: 03731 - 4195199
eMail: tourist-info@freiberg-service.de
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Bewertungen

  11.07.2006 - anonym
this Schloss is very sehenswert, because it's very viel zu sehen.
(~:
  31.10.2006 - anonym
Die beiden Fürsten Moritz und August waren die Söhne von Heinrich den Frommen und wurden hier geboren.Der spätere Kurfürst Moritz ganz kurz gesagt bekann vor seinem gewaltsamen Tod 1553 mit dem Umbau den sein Bruder August 1565 fortsetzte.Ich darf wohl bitten was Ihr hier schreibt.Wie sollen sie im eigenen Elternhaus ls Gäste verweilen

Kommentar: Hmm, da steht nirgends, dass sie das als Gäste verweilten. Da wurde wohl der Text missverstanden.
  02.11.2006 - Ko
Anfahrt für NichtChemnitzer über die A4 Abfahrt Siebenlehn und dann die B 101 nach Freiberg.
Bauende soll Ende 2007/ Anfang 2008 sein und dann wird Freudenstein neben dem Bergarchiv die größte Mineraliensammlung der Welt beherbergen.
Durchschnittliche Bewertung: 2  

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