
© www.amtsberg-wetter.de - Jens Weißbach
Diese Mühle ist eine Station auf der Mühlentour entlang der Silberstraße. Sie wurde 1550 erbaut, brannte während des Dreißigjährigen Krieges ab und wechselte 1907 in den Besitz der Famile Braun. Hier stellte man bis 1970 Leinöl her. Das Wasser zum Antrieb des mit einem Durchmesser von 6.25 Meter sehr großen Wasserrades wird aus dem Dorfbach mittels eines langen Wassergrabens in einen Stauteich geleitet und dann mit einer Wasserrinne dem Rad zugeführt. Mit seinen 6 PS treibt es noch viel erhaltenes Inventar an. Hier kann man zum Beispiel noch das Stampfwerk oder die Schälmaschine in Aktion bewundern, für technikbegeisterte gibt es eine gut erhaltene Transmission.
Des weiteren kann man eine Hydraulikpresse besichtigen oder auf den Mehlboden steigen, um von oben einen Blick auf das Wasserrad zu werfen, oder alte Vorrichtungen für Mehlsäcke anzusehen. Es ist auch noch ein alter Backofen erhalten geblieben.
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18.09.2011 - Holger Dienst
am Tag des offenen Denkmals 2011 eine sehr schöne und erhaltenswerte Mühle besucht. Die Beschilderung in Lengefeld sollte aber verbessert weden, dann kommen sicherlich noch mehr Mühlenfreunde ;)

05.04.2009 - Sven Happel
auf jeden fall einen ausflug wert und danach einen kurzen abstecher zur seidenbachtalsperre .

04.11.2007 - Seidel Bernd
Ein sehenswürdiges und historisch wertvolles Ausflugsziel.
Durchschnittliche Bewertung: