Aktuell vom 24.04.2013

Im 13. Jahrhundert errichtete man die Kirche am höchsten Punkt der Freiberger Innenstadt. Die im spätromantischen Stil erbaute Basilika hatte damals vier Türmen. Nach Stadtbränden 1225, 1375, 1386, 1471 und 1484 wurden immer wieder Änderungen an der vom Brand betroffenen Kirche durchgeführt. In den Petriturm zieht Anfang des 15. Jahrhunderts ein Türmer ein, seine Stube kann noch heute besichtigt werden. Stark in Mitleidenschaft gezogen wird das Gebäude zum großen Stadtbrand 1728 - einzig der "Faule Turm" bleibt weitgehend ohne Schäden. Die neue Kirche erhält eine Orgel des berühmten Orgelbauers Gottfried Silbermann. Die heutige moderne Innenausstattung stammt aus dem 70er Jahren. Damals gestaltete man das Gotteshaus zum Gemeinezentrum um. Anfang des 21. Jahrhunderts wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt: der "Faule Turm" bekam ein neues Dach und die wertvolle Orgel wurde gründlich überholt.

Der Kirchenraum kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden, ebenso wie der Petriturm. Von hier bietet sich ein weiter Blick über die Stadt.
Blick von der Jakobikirche links: Aufgang zum Petriturm - rechts: Orgel Glocke links: Hahnenturm - rechts: vorn der Blick zur Petrikirche - 1970er Jahre - © www.doerffel.de

Öffnungszeiten

Turmbesichtigungen (Sommerzeit):
Montag, Dienstag:
11.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, Freitag:
11.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
10:00 bis 17:00 Uhr

Turmbesichtigungen (Winterzeit):
Montag, Dienstag, Mittwoch:
11.00 bis 16.00 Uhr
Samstag / Sonntag:
10:00 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung. Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt.

Anschrift
Evang.-Luth. Kirchgemeinde Petri-Nikolai
Petriplatz
09599 Freiberg
Tel.: 03731 - 247859
eMail: pfarrer@petri-nikolai-freiberg.de


Bewertungen

  03.12.2012 - longchamp outlet
Great post and good information
  09.08.2008 - walter.fette@t-online.de
Ganz Freiberg ein MUSS , aber diese Kirche schon allein wegen der Orgel und den Glocken eine Wallfahrt wert.!
Sie sollten dafür sorgen, daß eine Artikel über sie direkt in WIKIPEDIA erscheint.
Grüße aus der Rhön W. Fette
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